









Die Hochreith (auch Hochreit), im südlichen Niederösterreich gelegen, war der Sommersitz der Familie Wittgenstein. Die Anlage umfasst ein gemauertes Jagdhaus (auch Jagdschloss), ein rotes Blockhaus sowie mehrere Nebengebäude in der Umgebung. Das Anwesen wurde von der Wiener Werkstätte (Josef Hoffmann) eingerichtet.
Im nahegelegenen Ort Hohenberg (Ludwig Wittgensteins Briefe tragen die Kopfzeile „Hochreit, Post Hohenberg, N. Ö.“) existiert bis heute die Forstverwaltung Wittgenstein mit einem Verwaltungsgebäude und einem Personalwohnhaus, die ebenfalls von Hoffmann entworfen wurden.
Im nahegelegenen St. Aegyd, wo Karl Wittgenstein Stahlwerke besaß, steht bis heute eine kleine protestantische Kirche („Waldkirchlein“), die von Karl Wittgenstein gestiftet und von Hoffmann erbaut wurde.
Quellen:
- Eigner, P. (2023). Die Wittgensteins: Geschichte einer unglaublich reichen Familie. Molden.
- Leinfellner, E., Windholz, S. (2005). Ludwig Wittgenstein. Ein Volksschullehrer in Niederösterreich. Sutton.
- Monk, R. (1991). Ludwig Wittgenstein: The Duty of Genius. Vintage.
- Wittgenstein, H. (2015). Familienerinnerungen (I. Somavilla, Ed.). Haymon Verlag.
- https://www.filmchronisten.at/filme/hoffmann-und-wittgenstein
- Persönliche Recherche/Korrespondenz mit dem Gemeindeamt Rohr im Gebirge.