



Von 1920 bis 1926 arbeitete Ludwig Wittgenstein als Volksschullehrer in Niederösterreich, unter anderem in Trattenbach und Otterthal. Sein Weg in diese Regionen führte über den Bahnhof Gloggnitz. In Gloggnitz fand 1926 auch jene Gerichtsverhandlung statt, in der sich Wittgenstein wegen Misshandlung eines Schülers (Vorfall Haidbauer) verantworten musste. Die Verhandlung endete mit einem Freispruch. Dieses Ereignis markierte jedoch einen entscheidenden Wendepunkt in seinem Leben und führte dazu, dass Wittgenstein den Lehrerberuf aufgab. Danach widmete er sich gemeinsam mit dem Architekten Paul Engelmann dem Bau des Palais Stonborough, heute bekannt als Haus Wittgenstein, im dritten Wiener Bezirk.
Quellen:
- Monk, R. (1991). Ludwig Wittgenstein: The Duty of Genius. Vintage.
- Wittgenstein, L. (2013). Gesamtbriefwechsel / Complete Correspondence (2nd release). Innsbrucker Electronic Edition. InteLex.